Nach etwa zehn Jahren ist eine neue Matratze fällig

Diese hat den Blick von außen und kann die Lagerung der Wirbelsäule kontrollieren. Dazu legt man sich im Geschäft seitlich auf die Matratze. In dieser Position schaut die Kontrollperson, ob die Wirbelsäule vom Hinterkopf bis zum Steißbein gerade ist. Dies sei ein gutes Zeichen dafür, dass die Matratze die Körperformung gut unterstützt. Auch die Rückenlage wird ausgetestet. Dazu legt man sich ausgestreckt auf die Unterlage und spannt den Körper leicht an. Wenn man nun noch eine Hand unter das Hohlkreuz schieben kann, passt sich die Matratze dem Körper nicht optimal an. Um zu gewährleisten, dass die Wirbelsäule in der Rückenlage ihre S-Formung behält, müsse nämlich auch diese Hohlstelle unterstützend ausgefüllt sein.

Wird die Wirbelsäule auf einer unpassenden Matratze die ganze Nacht über gekrümmt und gebogen, bekommt man Rückenprobleme. Das wiederum mindert die Schlafqualität, was sich negativ auf den gesamten Organismus auswirkt.

Das Bettgestell ist ein Design-Traum in Weiß. Genächtigt wird nur in edlem Satin. Über ihre Schlafunterlage machen sich viele Leute dagegen kaum Gedanken. Dabei leistet diese einen wichtigen Beitrag zum allgemeinen Wohlbefinden.

Matratzen sollte man immer im Laden ausprobieren, bevor man sich für eine entscheidet. Man sollte sich auf keinen Fall nur auf Packungsangaben zur Rückenfreundlichkeit und zum Härtegrad verlassen. Ob eine Unterlage passe, oder ob sie zu hart oder zu weich sei, sei subjektiv und hänge unter anderem vom Körpergewicht der Person ab, die darauf liegt.

Abgesehen vom fachkundigen Berater im Geschäft ist es immer gut, sich bei der Einkaufstour von einer zweiten Person unterstützen zu lassen. Diese hat den Blick von außen und kann die Lagerung der Wirbelsäule kontrollieren. Dazu legt man sich im Geschäft seitlich auf die Matratze. In dieser Position schaut die Kontrollperson, ob die Wirbelsäule vom Hinterkopf bis zum Steißbein gerade ist. Dies sei ein gutes Zeichen dafür, dass die Matratze die Körperformung gut unterstützt. Auch die Rückenlage wird ausgetestet. Dazu legt man sich ausgestreckt auf die Unterlage und spannt den Körper leicht an. Wenn man nun noch eine Hand unter das Hohlkreuz schieben kann, passt sich die Matratze dem Körper nicht optimal an. Um zu gewährleisten, dass die Wirbelsäule in der Rückenlage ihre S-Formung behält, müsse nämlich auch diese Hohlstelle unterstützend ausgefüllt sein.

Fingertest liefert Hinweise auf Elastizität

Damit sich die Matratze möglichst exakt an die Körperformen anschmiegt, sollte sie in sich sehr elastisch sein und auf Druck durch Schultern oder Becken nur an dieser bestimmten Stelle mit einer punktgenauen Vertiefung reagieren Möbelprüfinstitut der Landesgewerbeanstalt Bayern. Diese sogenannte Punktelastizität könne man testen, indem man mit dem Finger in die Matratze piekst. Der Trichter, der sich dabei bildet, sollte steil sein.

Auch das Hin- und Herwälzen darf auf der Schlafunterlage kein Problem sein. Um die Dynamik des Schlafs nicht zu stören, muss das Matratzenmaterial ausreichend lebhaft und sprungelastisch sein. Man kann dies im Geschäft testen, indem man sich auf die Matratze setzt. Wenn man nach einiger Zeit wieder aufsteht, sollte die Unterlage sich rasch wieder in ihren Ursprungszustand zurückformen.

Die Auswahl an Matratzen auf dem Markt ist riesig. Die wohl älteste der heute gängigen Varianten ist die Federkernmatratze, in deren Innerm sich kleine Metall-Sprungfedern befinden. Hochwertige Matratzen dieses Typs haben möglichst kleine Federn, die in Taschen eingenäht sind, sie heißen daher auch Taschenfederkernmatratzen. Menschen, die nachts stark schwitzen, sei dieser Matratzentyp besonders zu empfehlen. Durch den Hohlraum und die Pumpbewegung der Federn wird die Matratze immer gut belüftet.

Naturlatex gilt als umweltfreundlich

Sehr gute Liegeeigenschaften bescheinigt der Experte Latexmatratzen. Matratzen mit Latex-Kern sind sehr punktelastisch und so flexibel, dass sie sich beispielsweise auch an neigungsverstellbare Lattenroste gut anpassen. Wichtig sei, dass die Latexschicht im Innern der Matratze perforiert ist, um einen Feuchtigkeitsaustausch zu gewährleisten. Umweltfreunde, die sich die Latexmatratze vor allem wegen des Aufdrucks Naturlatex kaufen, sollten jedoch aufpassen. Denn da Naturlatex nicht so haltbar ist wie synthetischer Latex, werden oft Mischformen angeboten, bei denen dann vielleicht noch 20 Prozent tatsächlich Natur sind.

Der derzeit gefragteste Matratzentyp sei allerdings die Schaumstoffmatratze. “Die Schäume haben heute eine sehr hohe Qualität und sind besonders haltbar”, sagt Heym. Das Material lasse sich in verschiedenste Formen bringen. Man kann es durch Schnitte in verschiedene Zonen einteilen oder durch Schichtungen verschiedener Schaumstoffe den subjektiven Härtegrad der Matratze beeinflussen.

Selbst die teuerste und hochwertigste Matratze hat ein Verfallsdatum. Nach acht bis zehn Jahren ist eine Matratze sowohl mechanisch als auch hygienisch verbraucht. Dann wird es Zeit für eine Neue.


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